Eine Website, die die Fragen Ihrer Kunden beantwortet
Bevor Privatkunden ein Angebot anfragen, möchten sie oft wissen, ob der Kunstschmied die gewünschte Art von Werkstück anfertigt, ob er in ihrer Gemeinde tätig ist und wie sie ihr Projekt vorstellen können. Eine Website sollte diese Fragen schnell beantworten, ohne dass Besucher sich durch mehrere Menüs klicken müssen.
Für einen Handwerker, der Tore, Geländer, Treppen oder maßgefertigte Glas-Metall-Trennwände herstellt, ist es besonders wichtig, die eigene Arbeit zu zeigen und den Ablauf eines Projekts zu erklären. Eine übersichtliche Seite kann außerdem zu externen Kontaktmöglichkeiten führen, etwa zu Telefon, E-Mail, einem Anfrageformular oder einem professionellen Profil.
Leistungen und handwerkliches Können präsentieren
Beschreiben Sie konkret, was Sie herstellen oder restaurieren. Statt einer allgemeinen Formulierung wie „Schmiedearbeiten“ können Sie Ihre Leistungen beispielsweise aufschlüsseln:
- Tore und Metallzäune;
- Geländer und Treppenhandläufe;
- Glas-Metall-Trennwände und Raumteiler;
- Möbel oder Dekoobjekte aus Schmiedeeisen;
- Reparatur und Restaurierung vorhandener Werkstücke, sofern Sie diese Leistungen anbieten.
Nennen Sie die Materialien, mit denen Sie arbeiten, die verfügbaren Oberflächen und die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung. Wenn Sie bestimmte Arbeiten nicht ausführen, sagen Sie das klar. So vermeiden Sie Anfragen, die nicht zu Ihrem Angebot passen.
Arbeiten mit aussagekräftigen Informationen zeigen
Fotos helfen potenziellen Kunden, Ihren Stil und die Qualität der Verarbeitung einzuschätzen. Ergänzen Sie jedes Projekt um eine kurze Bildunterschrift, die den Kontext beschreibt: Art des Werkstücks, Material, Oberfläche und den Bedarf, für den es angefertigt wurde.
Zum Beispiel: „Maßgefertigtes Geländer aus pulverbeschichtetem Stahl für eine Außentreppe in der Nähe von [Gemeinde].“ Wenn der Kunde zustimmt, können Sie auch besondere Anforderungen des Projekts erläutern oder einen Arbeitsschritt zeigen. Vermeiden Sie allgemeine Bilder, die nicht Ihre eigene Arbeit zeigen.
Sie können Ihre Website durch einen Link zu Ihrem Instagram- oder Pinterest-Profil ergänzen, auf dem Sie weitere Arbeiten veröffentlichen. Diese Plattformen bleiben externe Angebote: Achten Sie darauf, dass wichtige Informationen wie Leistungen, Einzugsgebiet und Kontaktmöglichkeiten weiterhin auf Ihrer Website zu finden sind.
Einzugsgebiet und Angebotsanfrage angeben
Nennen Sie die Gemeinden, Regionen oder Landkreise, in denen Sie tätig sind. Eine konkrete Angabe wie „Werkstatt in [Gemeinde], Einsätze im Gebiet [Region]“ ist hilfreicher als eine vage Formulierung wie „überall tätig“.
Erklären Sie anschließend, wie eine Angebotsanfrage abläuft. Sie können Interessierte bitten, folgende Angaben zu machen:
- die gewünschte Art des Werkstücks oder der Arbeiten;
- ungefähre Maße und den Standort des Projekts;
- gewünschte Materialien oder Oberflächen, sofern bekannt;
- den gewünschten Zeitrahmen;
- Fotos oder einen Plan, wenn diese dabei helfen, die Anfrage zu verstehen.
Bieten Sie eine passende Kontaktmöglichkeit an: Telefon, E-Mail oder einen Link zu einem externen Formular. Geben Sie Ihre üblichen Erreichbarkeitszeiten oder realistische Antwortzeiten an, ohne etwas zu versprechen, das Sie nicht garantieren können.
Mit überprüfbaren Angaben Vertrauen schaffen
Nennen Sie Ihre Qualifikationen, Versicherungen oder Gütesiegel mit der jeweils genauen Bezeichnung und – falls erforderlich – mit einem Link zu einer Quelle, über die sie überprüft werden können. Führen Sie keine Zertifizierung oder Garantie auf, die nicht auf Ihre Situation zutrifft.
Damit Ihr Betrieb vor Ort leichter gefunden wird, können Sie auf Ihren Google-Maps-Eintrag verlinken, sofern Sie einen haben. Prüfen Sie, ob Werkstattname, Kontaktdaten und Öffnungszeiten mit den Angaben an anderer Stelle übereinstimmen.
Den Online-Auftritt einfach organisieren
Eine Website muss nicht kompliziert sein, um nützlich zu sein. Eine Vorstellung der Werkstatt, eine Übersicht Ihrer Leistungen, einige Arbeitsbeispiele, Ihr Einzugsgebiet und gut sichtbare Kontaktangaben bilden bereits eine solide Grundlage. Wenn Sie standardisierte Werkstücke online verkaufen, können Sie auch auf einen externen Shop wie Etsy verweisen. Bei Maßanfertigungen sollten Sie stattdessen erklären, wie Interessierte Kontakt aufnehmen und ihr Projekt prüfen lassen können.
Eine Mini-Website wie QLII kann die wichtigsten Informationen und Links zu Ihren Profilen oder externen Angeboten bündeln. Sie ersetzt diese Plattformen nicht, sondern bietet Besuchern einen klaren Einstieg, um Ihren Betrieb kennenzulernen und die passende Kontaktmöglichkeit zu wählen.
FAQ
Sollte man die Preise für Maßanfertigungen angeben?
Nicht unbedingt. Der Preis hängt oft von den Maßen, dem Material, der Oberfläche und der Montage ab. Erklären Sie, welche Faktoren den Angebotspreis beeinflussen, und nennen Sie die Angaben, die Sie für eine passende Kostenschätzung benötigen.
Reicht Instagram aus, um die eigenen Arbeiten zu präsentieren?
Auf Instagram können Sie Ihre Arbeiten zeigen. Eine Website bietet jedoch eine übersichtlichere Möglichkeit, Ihre Leistungen, Ihr Einzugsgebiet und die Kontaktmöglichkeiten darzustellen. Sie können beide Kanäle nutzen und miteinander verlinken.
Was kann man veröffentlichen, wenn man noch wenige Projekte vorzuweisen hat?
Zeigen Sie Werkstücke, die Sie tatsächlich angefertigt haben – auch Arbeiten aus der Werkstatt oder persönliche Projekte, die Sie eindeutig als solche kennzeichnen. Beschreiben Sie die Materialien und die Arbeitsschritte, ohne den Eindruck zu erwecken, es handle sich um Kundenaufträge, wenn das nicht der Fall ist.