Warum solltest du als Blogger eine Link-in-Bio-Seite erstellen?
Dein Publikum entdeckt dich vielleicht auf Instagram, schaut deine Videos auf YouTube, folgt deinen Kurzformaten auf TikTok oder liest deinen Newsletter auf Substack. Eine Link-in-Bio-Seite bündelt alle wichtigen Zugänge an einem Ort, den du in deinen Profilen teilen kannst.
Sie dient auch als Anlaufstelle für Marken, die dir eine Partnerschaft vorschlagen möchten, und für Follower, die deinen offiziellen Account oder deinen neuesten Beitrag suchen. Statt jedes Mal einen anderen Link hinzuzufügen, kannst du eine zentrale Seite entsprechend deinen aktuellen Inhalten anpassen.
Linktree oder Mini-Website: Was ist die richtige Wahl?
Linktree ist eine bekannte Lösung, um mehrere Links an einem Ort zu bündeln. Auch mit einer Mini-Website, wie du sie mit QLII erstellen kannst, lassen sich externe Ziele zentralisieren. Der Vorteil: Du musst deine Seite nicht als bloße Liste betrachten. Du kannst deinen Links Kontext geben und deine Tätigkeit als Creator vorstellen.
Der Unterschied liegt nicht nur in der Anzahl der Buttons. Überlege dir lieber, ob deine Seite nur zu einigen Profilen weiterleiten oder auch erklären soll, wer du bist, welche Formate du veröffentlichst und wie man dich erreichen kann. Wähle die Lösung, die zu diesem Zweck, deiner Identität und dem gewünschten Aufwand für Aktualisierungen passt.
Was auf deine Seite gehört
Eine kurze Vorstellung und deine inhaltliche Ausrichtung
Erkläre in ein oder zwei Sätzen, was du veröffentlichst und an wen sich deine Inhalte richten. Zum Beispiel: „Ich spreche über unkomplizierte pflanzliche Küche und teile jede Woche ein neues Rezept.“ So versteht jemand, der über ein Video oder einen Beitrag auf deine Seite gelangt, sofort, worum es bei dir geht.
Deine wichtigsten Plattformen
Stelle die sozialen Netzwerke und Dienste in den Vordergrund, die du tatsächlich nutzt. Je nach Tätigkeit können deine Links zu Instagram, YouTube, TikTok, Patreon, Ko-fi oder Substack führen. Beschreibe klar, was Besucher hinter jedem Link finden: „Meine längeren Videos auf YouTube ansehen“ ist aussagekräftiger als nur „YouTube“.
Setze die Plattform an die erste Stelle, auf der du dein Hauptformat veröffentlichst. Ein Videomacher, der vor allem Tutorials veröffentlicht, kann YouTube hervorheben; ein Blogger mit einem Newsletter kann Substack nach vorne rücken.
Eine Auswahl aktueller Inhalte
Dein Profil führt zu deinen Plattformen. Deine Seite kann Besucher aber auch über externe Links zu einem aktuellen Beitrag oder einer laufenden Serie leiten. Ein Reiseblogger kann beispielsweise seinen neuesten Reisebericht hervorheben, während ein Creator aus dem Food-Bereich das Rezept teilt, um das es in seinem letzten Video ging.
Aktualisiere diese Auswahl, wenn ein Inhalt nicht mehr relevant ist. Eine Seite, die auf eine alte Ankündigung oder einen nicht mehr auffindbaren Beitrag verweist, wirkt nachlässig.
Ein Geschäftskontakt und Anfragen zu Partnerschaften
Richte eine klare Kontaktmöglichkeit für Kooperationen ein, die sich bei Bedarf von deinen Gesprächen mit der Community unterscheidet. Du kannst einen Link zu deiner geschäftlichen E-Mail-Adresse, einem externen Formular oder deinem Media Kit hinzufügen, das an anderer Stelle gehostet wird. Gib an, welche Anfragen du annimmst, zum Beispiel redaktionelle Kooperationen oder Kampagnenvorschläge.
QLII dient dazu, eine Seite zu präsentieren und zu externen Diensten weiterzuleiten. Das Media Kit, das Formular und andere Tools bleiben bei den jeweiligen Anbietern gehostet.
Eine Anlaufstelle für deine Community
Wenn du Patreon oder Ko-fi nutzt, erkläre, was deine Follower dort finden – etwa die Möglichkeit, deine Arbeit zu unterstützen, exklusive Inhalte oder eine Community, je nachdem, was du tatsächlich anbietest. Lass den Namen einer Plattform nicht für eine konkrete Erklärung stehen.
Eine einfache Struktur, die sich leicht pflegen lässt
Eine übersichtliche Struktur kann so aussehen:
- Dein Name oder Creator-Name und eine kurze Vorstellung.
- Der Link zu deinem Hauptformat oder deiner wichtigsten Plattform.
- Dein aktueller Inhalt oder deine neuesten Neuigkeiten.
- Weitere nützliche Plattformen.
- Links für deine Community und potenzielle Partner.
Das ist keine feste Regel. Wenn du vor allem deinen Newsletter ausbauen möchtest, platziere die Anmeldung weiter oben. Kündigst du ein neues Format an, sollte der entsprechende Link leicht zu finden sein. Ersetze ihn, sobald die Ankündigung nicht mehr aktuell ist.
Bevor du deinen Link in der Bio teilst
Überprüfe die Links auf einem Smartphone, denn viele Besucher öffnen sie direkt über eine Social-Media-App. Achte darauf, dass die Linktitel verständlich sind, externe Seiten erreichbar sind und deine Kontaktinformationen stimmen.
Achte außerdem darauf, dass deine Seite und deine Profile zusammenpassen: gleicher Name, ähnliche visuelle Wiedererkennungsmerkmale und eine vergleichbare inhaltliche Ausrichtung. Eine Link-in-Bio-Seite ersetzt deine Inhalte nicht – sie hilft Besuchern, schnell den passenden nächsten Schritt zu finden.
FAQ
Was sollte auf einer Link-in-Bio-Seite an erster Stelle stehen?
Hebe die Aktion hervor, die für dein aktuelles Ziel am wichtigsten ist: dein Hauptformat entdecken, deinen neuesten Beitrag lesen oder deinen Newsletter abonnieren. Wenn sich deine Prioritäten ändern, kannst du die Reihenfolge anpassen.
Sollte ich alle meine Links auf der Seite aufführen?
Nein. Behalte nur die Links, die deinem Publikum oder deinen Partnern tatsächlich helfen. Eine kurze Auswahl mit klaren Bezeichnungen ist oft leichter zu überblicken als eine Liste aus Profilen und Inhalten ohne Kontext.
Kann eine Link-in-Bio-Seite auch für Partnerschaften genutzt werden?
Ja. Sie kann Marken zu deinem Geschäftskontakt und zu einem Media Kit weiterleiten, das über einen externen Dienst erreichbar ist. Kennzeichne diese Links klar, damit sie nicht mit den Angeboten für deine Community verwechselt werden.